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Begriffe im Jiu-Jitsu PDF Drucken
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 15:48 Uhr

Die Jiu-Jitsu-Techniken, die bei uns geübt und  praktiziert werden, bestehen aus Judo, Aikido und Goju-Ryu Karate. Elemente aus anderen Kampfsportarten wie Hapki Do, Taek Won Do und Kali werden auch trainiert.

 

Wir möchten, dass unsere Schüler/Schülerinnen möglichst alle Angriffe erfolgreich abwehren können. Dazu zeigen wir schnelle und kurze Abwehrtechniken sowie kreisförmige,  koordinierte und anspruchsvolle Techniken.

 

Unsere Philosophie lautet: „Jiu-Jitsu darf nicht nur für den  Durchtrainierten sein, sondern für Jedermann, jede Frau!„

 

Berücksichtigt wird natürlich auch die Einhaltung  der Notwehrparagraphen……

 

 

Prüfungen:

Wer möchte, kann nach den Satzungen unseres Verbandes nach vorgegebenen Vorbereitungszeiten auch eine Prüfung zum nächst höheren Gürtelgrad – Kyu-Dan-Grad - ablegen. Das Besondere an unserem System ist, dass nicht die Abwehrtechnik vorgegeben wird, sondern der Angriff. Somit hat der Verteidiger die Möglichkeit, seine individuelle Technik einzusetzen!

 

Wettkämpfe:

Wettkämpfe werden bei uns nicht durchgeführt!

 

Technik Gruppen:

Schläge, Stöße, Tritte - (der Tritt braucht nur max. in Hüfthöhe zu sein) aus dem Goju-Ryu Karate. Fallen, Würfe, Festlege-, Transport-, Würge- und Hebel-Techniken aus dem Judo und Aikido. Dies geschieht bei geringstem Kraftaufwand (1. Judoprinzip) und der Kenntnis der anatomischen Schwachstellen des menschlichen Körpers (Vitalpunkte Atemi – Kyusho)

 

Vorraussetzungen, um bei uns am Jiu-Jitsu teilzunehmen:

LUST! (Mindestalter 16 Jahre)

 

Trainingsablauf :

Andehnen, Aufwärmen, Technikschulung, Abwehrtechnik, Theorie, freies Training, Kraft- und Konditionsübungen. Zum Schluss werden Atemübungen entweder im Sitzen, im Stehen oder aus der Bewegung heraus in Form einer Kata durchgeführt.

 

Zeremonie:

Da wir das traditionelle Jiu-Jitsu betreiben, halten wir uns natürlich an die übliche Etikette.

 

An/ab- Grüssen:

Rei ist bei uns von erstrangiger Bedeutung. Es ist ein Ausdruck der Höflichkeit und des Respekts, mit dieser Geste versprechen wir – JJ - zum gegenseitigen Wohlergehen durchzuführen. “OHNE PARTNER KÖNNEN WIR NICHT ÜBEN!"

 

Ritsu rei / Tachi rei-Za rei = Gruß im Stand / im Sitzen.

 

Seiza:  Sitzen auf den Fersen in kniender Position zum Zwecke des Zazen.

 

Unsere Abteilung im Verein des TV-Durchholz 1919 e.V. ist Mitglied im DJJU e.V.

Das ist der größte Fachverband für traditionelles Jiu-Jitsu im Landesverband Nordrhein-Westfalen und er ist seit 2001 Mitglied in der DJJU. WWW.djju.com und WWW.djju-nw.de

 

Judo:

"Der sanfte Weg“ 1888 von Professor Jigoro Kano (1860-1938) aus der kriegerischen Kunst des Jujutsu gegründet und im Sinne des Budo entwickelt.

 

Aikido:

Weg der göttlichen Harmonie: Ai = Harmonie, Ki = lebenskraft, Do = Weg

Gegründet von Ueshiba Morihei (1883-1969)

 

Goju-Ryu Karate-Do:

Go = hart, Ju = weich, Ryu = Stilrichtung

Okinawisches Karate System mit Ursprung im Naha te

Gegründet von Miyagi Chojun (1888-1953)

 

Trainingszeiten:

Judo               Mo.19.30 bis 21.15

Jiu-Jitsu          Fr. 19.45 bis 21.15

 

Trainingsort:

Horst Schwartz -Sporthalle in Witten-Vormholz, Vormholzer Ring

 

Dojo:

Der Ort, an dem der Weg geübt wird. Es steht für den Weg der Kampfkunst.

 

 

Kamiza ( Götterseite )                  Shomen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Shimoseki                        O                            Joseki

Sensei

 

 

 

 

 

 

O  O  O  O  O  O  O  O  O  O  O  O     O  O  O  O  O  O

Anfänger…                Schülerseite…          Fortgeschr.

Eingang ( Shimoza )

 

Rei shiki:

Etikette, Zeremonie

 

Seiza:

Nachdem sich alle Übenden in Reihe aufgestellt haben, gibt der Lehrer das Kommando Seiza-sitzen (Einnehmen des Fersensitzes).

 

Mokuso:

Der höchstgraduierte Schüler kündigt Mokuso an (meditatives Augenschließen mit Bauchatmung).

 

Mokuso-Yame:

Augen wieder öffnen (fertig).

 

Shinzen ni rei:

Schüler und Sensei grüßen in die gleiche Richtung, z. B. Kamiza, Schrein oder Bild, wenn vorhanden.

 

Shomen ni Rei:

Schüler und Sensei grüßen in die gleiche Richtung  Dojo-Hauptseite

 

Sensei ni Rei:

Sensei blickt zu den Schülern, diese verbeugen sich in Za-Rei zum Sensei.

Otagai ni Rei:

Gleiche Verbeugung, diese gilt den Mitschülern. Verbeugung zueinander.

 

Kommentar:

O. g. Zeremonie kann von Kampfsport zu Kampfsport unterschiedlich sein!

 

Onegai Shimasu:

Bitte hilf mir – Bitte zeige mir, z. B. beim Betreten des Dojo (auch beim Angrüßen).

 

Arigato Gozai mashita:

Danke (für etwas, das gerade geschehen ist, z. B. beim Verlassen des Dojo - auch beim Abgrüßen -)

 

 

Kata:

Form, Gestalt, Urbild, ( Schulter )

 

Judo-Kata:

Wird auch beim Jiu-Jitsu geübt “1“

 

Nage No Kata                 Die Form des Werfens

 

Katame No Kata             Die Form der Bodengriffe

 

Kime No Kata                 Die Form der Selbstverteidigung       „1“

 

Genossen No Kata          Die Form der Gegenwürfe

 

Goshin Jitsu No Kata       Formen der Selbstverteidigung          „1“

 

Juno Kata                      Die Form der Geschmeidigkeit           „1“

 

Koshiki No Kata              Die antike Form                                „1“

 

Itsutsu No Kata              Die Form der fünf Symbole                „1“

 

 

Goju-Ryu-Kata:

 

Geg Sai Dai ich               Angriff, Block der Erste

 

Geg Sai Dai ni                Angriff, Block der Zweite

 

Saifa                             Burgmauer brechen

 

Sanshin (Sanchin)           Drei, Pressen, Heranziehen (Atem-Kata)

 

Tensho                          Drehende Hände bzw. sechs Formen(Atem-Kata)

 

Seenshin (Seenchin)        Heranziehen, Dagegensetzen, Pressen

 

Shisoshin (Shisochin)       Mehrmaliges Pressen, Dagegenjalten

 

Kururun-Ha (Kururunfa)    beständig, brechen, Burgmauer

 

Sanseru                         drei, sechs = 36

 

SeSan (Seisan)               13 Formen

 

Sepai                             18 Formen

 

Petschurin (Superimpei)   108 Formen

 

Notwehr

 

Auszug aus dem Strafgesetzbuch

§32ff.StGB(bzw.§227 BGB):

 

Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt  nicht rechtswidrig.

Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem Anderen abzuwenden.